Wildkräuter statt Vitaminpillen

Mehrfach wurde ich angesprochen, ob es Informationen zu den Wildkräutern, die meinen Speiseplan bereichern, auf unserer Seite gibt. Hier das Ergebnis meiner Kamera-Tour.

 

Knoblauchrauke schmeckt wie der Name sagt - nach Knoblauch. Blätter und Blüten bereichern jeden Salat.

 

Löwenzahn kennt jedes Kind.

 

Giersch sollte man nicht ausrotten sondern essen.

nach oben

Sauerklee - eine Delikatesse.

 

Scharbockskraut - endlich nach dem Winter Wildgrün auf dem Teller.

 

Vogelmiere schmeckt fast wie Schoten.

nach oben

Brennnessel - vielseitig verwendbar. Als Tee oder im Smoothie oder einfach die Blätter essen. Verbrennen? Passiert nicht, wenn man weiß wie es geht. Fest anfassen und ein Blatt abpflücken. Die Blattunterseite Richtung Spitze streichen, Blatt mit Unterseite nach innen einrollen, kräftig drücken und verspeisen. Später die nussig schmeckenden Samen über den Salat streuen.

Spitzwegerich - als Hustenmittel Blätter klein schneiden und in Honig rühren. Mit dem Pflanzensaft kann man hervorragend entzündete Wunden und Insektenstiche behandeln. 

 

Beim Gänseblümchen sind Blüten und Blätter verwendbar. Die Blätter sind mir ihrem leicht pfeffrigen Geschmack eine leckere Salatzutat. 

nach oben

Klee - alle Sorten sind essbar - ist vielleicht nicht der Geschmacks-Hit, aber eine perfekte Smoothie-Zutat.

 

Wiesenkerbel - das erste Grün im Frühjahr. Findet man schon im März unterm Schnee.

 

Ich verdrücke außerdem Milzkraut, Taubnessel, Hirtentäschel, Labkraut, Birken-, Buchen- und Lindenblätter, Gundermann und Sauerampfer. Distelspitzen und Brombeerblätter kommen in den Mixer und sind eine ideale Smoothie-Zutat. Nach einem Regen gibt es die Kräuter gleich von der Wiese. Jeden Tag eine gute Hand voll.

Variante 1: Knäckebrot mit einem vegetarischen Brotaufstrich und darauf Wildkräuter - sehr lecker.

Variante 2: Wildkräuter mit Orange, Zitrone, Ananas, Banane oder anderem Obst zu einem Smoothie mixen. Weil Werner keine Kräuter von der Wiese mag...........

Zum Obst esse ich möglichst die Blätter vom Baum. 

Im Winter gibt es Smoothies mit Grünkohl oder anderem grünen Gemüse.

Während meiner Solo-Radtour in die Vogesen habe ich Unmengen an Wildkräuter verzehrt. Meist gab es nur abends ein warmes Essen oder Brot. Ich war immer satt, nie müde oder schlapp. Mit Müsli am Morgen, vier Körner-Riegel und viel Grünzeug am Tag kurbelte ich teils 100 km oder mehr. Nur allein konnte ich die Wildkräuter-Ernährung bei körperlicher Anstrengung testen. Heute weiß ich: Nie wieder Traubenzucker, der ständig Nachschub verlangt und durstig macht. 

Bestimmt kennt jemand noch andere essbare Kräuter. Ich bin über jeden Hinweis froh.

Ich werde weiterhin mit der Kamera unterwegs sein und Bilder ergänzen.

 

______________________________________________________________________

Es gibt nicht nur ansteckende Krankheiten, es gibt auch ansteckende Gesundheit.

Kurt Hahn

 

nach oben

 


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!