TAG 14 - TAG 17 

Donnerstag 20. Juni - Sonntag 23. Juni

Frankfurt - Eddersheim (bei Christine und Frank)

33 km Donnerstag und 41 km Sonntag

Weiter geht es entlang der Nidda. Ich komme nicht vorwärts, denn laufend spricht mich jemand an. Ein Mann fotografiert mich mit meiner Kamera. In Hausen komme ich vom Weg ab. Als ich an einem Schwimmbad lande, gerate ich an einen Mann mit Warnweste. Er bietet mir Hilfe an, fragt mich gleichzeitig aus. Blitzschnell zaubert er sich unsere Homepage auf sein Smartphone und möchte eine Autogrammkarte. Damit kann ich nicht dienen. Er erklärt mir, wie ich ohne umzukehren den grünen Gürtel erreiche. Seine Beschreibung war nach dem zweiten Anlauf in Ordnung. Unter einer Brücke sitze ich Regen aus. Ein Reiher schreitet über die Wiese und entkommt nicht meiner Kamera. Dann das, was ich fürchte, weil oft nicht korrekt ausgeschildert. Radweg-Umleitung. Ich muss das Rad eine kurze, steile Steigung hochschieben. Nehme die Säcke und Taschen hinten ab, sonst wird das nichts. Ein junger Mann hält. Er hätte mir geholfen, doch nun liegen die Radtaschen schon auf dem Weg. Lieber soll er mir den Weg beschreiben. Er zeigt mir auf der Karte unseren Standort. Ich bin schon kurz vor der Niddamündung. Nach ein paar Minuten stehe ich am Main und schiebe meinen Schwertransporter durch das Main-Tor und vorbei am Schloss. Zwei Radler zeigen mir den besten Weg nach Eddersheim, über R 8 vorbei an Hoechst. Beeindruckt zieht einer vor mir seinen Radhelm. Der nächste Radler saust vorbei mit dem Spruch „Das sieht ja aus wie bis nach Vancouver!“

Hinter Hoechst keine Ausschilderung zum Main. Zumindest sehe ich kein Schild. Dann eben Wegfindung nach Karte, die man mir freundlicherweise auf dem Campingplatz spendierte. Nach kurzer Zeit stehe ich am Fluss. Und werde abermals angesprochen. Zwei Frauen beschreiben mir die letzten km über Okriftel. Als ich Eddersheim erreiche, erfrage ich die Straße, in der meine Cousine wohnt. Bekomme erst nur ungenaue Auskünfte. Ich rolle am Main entlang und werde zum letzten Mal für heute ausgefragt. Ein Pärchen sitzt auf dem Balkon. Der Mann springt verdutzt auf, als er mich sieht. Als alle Fragen geklärt sind, finde ich die richtige Einfahrt. Um 16.45 Uhr ist mein erstes Ziel erreicht. Meine Cousine ist noch nicht zu Hause. Ihr Mann Frank bringt Rad und Gepäck auf die Terrasse. Stellt mir leckere Erdbeertorte vor die Nase. Großes Hallo, als Christine aufkreuzt. Sechs Jahre haben wir uns nicht gesehen. Und nun bin ich mit Muskelkraft hier, um mein Buch (von Andreas Pröve „Mein Traum von Indien“) abzuholen. 908 km zeigt der Tacho. Die beiden lassen es sich nicht nehmen, mich nach Strich und Faden zu verwöhnen. Meine Wäsche flattert bald im Wind. Es gibt leckeres Essen. Wir reden über Gott und die Welt und gemeinsame Kindheitserinnerungen. Ferien bei Oma waren was Besonderes. Schauen alte Bilder an und klingeln unseren Cousin in Oschersleben an.

Sonntag Mittag düse ich weiter Richtung Mainz. Bei Hochheim geht es durch erste Weingärten. In Kostheim überquere ich die Mainbrücke und kann so Mainz umfahren. Rolle durch die Rheinauen bis zur Fähre nach Nierstein. Vier Renter gabeln mich kurz vor der Fähre auf. Die üblichen Fragen. Sie wollen nach Nierstein Kaffee trinken. Auf der Überfahrt werde ich ausführlich informiert über die hier angebauten Rebsorten.

In Oppenheim, gleich um die Ecke, gibt es laut Karte einen Campingplatz. Ich folge der Ausschilderung und lande an einer geschlossenen Schranke: Zutritt ausschließlich für Dauercamper vom Campingclub Oppenheim. Daneben Rhein-Strandbad mit Restaurant. Dort frage ich und darf auf der Wiese vorm eingezäunten Dauercamper-Areal mein Zelt aufschlagen. Am Strandbad gibt es dreckige Duschen mit kaltem Wasser und Toiletten, wo man sich das Atmen abgewöhnen sollte. Christine steckte mir zwei Schokoriegel in die Tasche. Die sind jetzt mein Trostpflaster. Es ist das erste Mal, dass ich mich nicht sicher fühle und Pfefferspray und Messer im Zelt griffbereit habe. Zu meinem großen Glück tauchen zwei verschwitzte Radler mit Schwertransporter auf. Ein Pärchen aus Schottland ist auf dem Weg nach Istanbul. Ich erkläre den beiden die Lage und mein Zelt steht nicht mehr allein am Rheinufer.

nach oben

 

TAG 18

Montag 24. Juni, Oppenheim - Camping in Mannheim - 67 km

Kurz nach acht ist mein Rad beladen. Da kein Mensch in der Nähe, ist ein Busch meine Toilette. Hinter der Schranke vom Campingclub Oppenheim entdecke ich einen Wasserhahn. Mit der Aussicht auf Trinkwasser krieche ich unter die Schranke durch. Mist, der Hahn fehlt. Nun fülle ich meine Flasche doch auf der Toilette. Mein Verdauungssystem wird es verkraften. Die Schotten frühstücken noch, als ich in die Pedalen trete.

Bald hinter Oppenheim führt die Strecke direkt an den Rhein, wo vor kurzem noch alles überflutet war. Wieder gutes Timing. Doch der Weg ist zerfahren, teils grob geschottert, sandig und nicht gerade eben. Erinnert irgendwie an serbische Schotterpiste. Was bin ich über die breiten Reifen froh. Letztes Jahr in Serbien entschloss ich mich dazu. Genau die richtige Entscheidung. Ein Mann kommt mir Rad schiebend und schimpend entgegen. Kein Platten, aber die falsche Bereifung. Er startete am Bodensee und übernachtet in Pensionen. Wie lange das noch so geht, möchte er wissen. Bis kurz vor Oppenheim will er doch wohl nicht schieben, das sind noch etwa 7 km. Bald werde ich von einem Radler überholt, er quält sich an mir vorbei. Auch die falsche Bereifung, fast ohne Profil. Supreme von Schwalbe. Er meckert, dass diese Piste auf seiner Radkarte nicht als schlechter Beleg eingezeichnet ist. Sonst wäre er die Ausweichstrecke gefahren. Er fährt sonst Rennrad und hat sich deshalb für die asphalttauglichen Reifen entschieden. Auf Radreise ist er das erste Mal. Will über die Alpen, seinen Bruder besuchen. Mit seinem Leichtgepäck nicht schwierig. In Worms muss er sich neue Taschen besorgen. Eine der Billigtaschen hat den Geist aufgegeben.

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, in Worms zur Altstadt zu fahren. Nachdem es durch wenig ansehnliche Industriegebiete ging, erhoffe ich mir hier ein nettes Plätzchen. Und bin enttäuscht. Finde erst nach langem Suchen eine Bank. Eine Schauer warte ich vor Thalia unter einem großen Schirm ab. Auf Richtung Mannheim. Kurz vor der Rheinbrücke treffe ich die Schotten. Sie wollen nach Ludwigshafen. Mein Weg führt am Deich entlang. Vom Rhein ist nichts zu sehen. In Lampertheim treffe ich die erste allein radelnde Frau. Gabi steht unter einem Dachüberstand. Ich geselle mich zu ihr. Wir quatschen, bis die zweite Schauer vorüber ist. Sie ist aus Linz an der Donau. Ihre Tour startete in Basel. Gabi fährt täglich 60 bis 70 km und sucht sich abends ein Zimmer. Und kann genau wie ich nur Gutes berichten. Über die Bedenkenträger lachen wir gemeinsam.

Kurz vor Mannheim bin ich vom Fahrtwind wieder trocken. Nicht immer konnte ich mich unterstellen. Nun scheint die Sonne. Gabi erzählte, dass die Fähre über den Altrhein nicht in Betrieb ist und ich über eine Brücke muss. Als ich genau vor dieser Brücke stehe und feststelle, dass diese Stufen hat, hält ein Mann. Er erkennt mein Problem und kurvt mit mir durch Mannheim. Kennt jede Abkürzung und bringt mich sogar bis zum Campingplatz, der direkt am Neckar liegt. Wieder war ungefragt ein Helfer zur Stelle. Unglaublich. Gabi berichtete das Gleiche. Ich überlege noch, ob ich nach Heidelberg fahre. Doch der Himmel verheißt nichts Gutes. Dass ich hier 11,00 € für eine matschige Wiese und Sanitärcontainer berappe, ärgert mich. Aber es gibt Klopapier, Seife und Handtücher.

nach oben

 

TAG 19

Dienstag 25. Juni, Mannheim - Zwingenberg (Zeltwiese am Naturfreundehaus) - 64 km

Glück gehabt. Zwischen zwei Schauern packe ich meine Sieben Sachen trocken ein. Das Außenzelt ist nass. Nicht zu ändern. Ein Radler saust vorbei und ruft, dass das Wetter besser wird. Optimist. Die Plane liegt noch auf der Wiese, da fallen wieder dicke Tropfen. In Regenmontur Richtung Heidelberg. 19 km. Die Husche wächst sich aus zu Dauerregen. Der Wetterbericht sprach von Schauern am Nachmittag. In einem Dorf ist der Weg gesperrt. Ich komme nicht weiter. Zwei Männer werkeln dahinter und schieben die Absperrung zur Seite. Bei dem Wetter verzichtete ich auf mein Müsli und habe Hunger. In Ladeburg nehme ich für 50 Cent (!) die Fähre und lasse mir gleich den kürzesten Weg zum Bäcker beschreiben. Triefend betrete ich das Geschäft. Kakao, Kuchen und Brötchen. Das muss heute sein. Die Verkäuferin kann gar nicht fassen, wie man von der Ostsee mit dem Rad anreisen kann. Es regnet noch immer, als ich weiter fahre. Da kommen mir doch tatsächlich zwei Schwertransporter entgegen. Genau wie ich in Regenklamotten gehüllt. Wir halten an. Die beiden sind aus Hongkong. Ihre Tour startete aber in Frankfurt. Schade, ich dachte schon, da die beiden englisch sprachen, Weltumradler vor mir zu haben.

Ich muss durch Pfützen, breit wie der Weg. Wenn ich Pech habe, erwische ich ein Loch. Dann aufgeweichte Schotterpiste. Die Spuren der Hongkong-Radler sind noch zu sehen. Zum Glück bald wieder Asphalt. Kurz vor Heidelberg zeigen sich ganz zaghaft die Berge. Ich stehe gerade unter einem Vordach, als Hans anruft. Bei diesem Wetter schaffe ich es auf keinen Fall bis Besigheim. Der Regen prasselt so laut, dass ich Hans kaum verstehe. Frage mich zum Neckar durch. Unter einer Brücke hole ich mit klammen Fingern die Kamera raus, um wenigstens ein paar Bilder von Heidelberg zu haben.

Der Regen lässt nach, die Berge kommen zum Vorschein. Bis Eberbach will ich auf jeden Fall, egal, wie stark es regnet. Der Weg führt zuerst an der Straße entlang und ist ziemlich schmal. Unsicher darf man hier nicht fahren. Irgendwo entdecke ich einen Radladen und kaufe Kettenöl. Burgen klammern sich auf der gegenüberliegenden Flussseite an den Berg. Es regnet nicht und ich kann sogar fotografieren. Der Weg geht teils durch Wald. Asphalt wäre mir bei dem Wetter lieber. Aber für die breiten Reifen kein Problem. In Hirschhorn kommt kurz die Sonne. Dann wieder eine kräftige Schauer. In Eberbach am Zeltplatz ist es gerade trocken. Es ist erst kurz nach vier, ich versuche mein Glück und kurbele weiter. Ein Mann erzählte, dass der Weg nach Zwingenberg asphaltiert ist. Fast trocken komme ich am Naturfreundehaus an. Die Zeltwiese liegt direkt am Neckar. Ein Radler mit Zelt ist schon da. Er ist den ersten Tag unterwegs. Diesen fantastischen Platz kannte es von Paddeltouren. Mit seiner Frau ist er mit Seekajaks oft in Schweden oder Dänemark unterwegs. Wir belegen die Bänke am Grillplatz. Ich koche Couscous. Plötzlich kommt eine Ratte vom Fluss und beäugt uns neugierig. Na das fehlt noch, Ratte am oder im Zelt. Die Lebensmittel kommen auf den Schwenkgrill. In Kanada werden sie vor gefräßigen Bären geschützt, hier vor der vorwitzigen Ratte. Ein nettes, junges Pärchen aus Heidelberg gesellt sich zu uns. Sie haben ein paar Tage Zeit und wollen probieren, wie ihnen radeln mit Gepäck gefällt. Eine mobile Küche haben sie schon mal.

nach oben

 

TAG 20 - TAG 21

Mittwoch 26. Juni - Donnerstag 27. Juni

Zwingenberg - Besigheim (bei Hans und Gabi) - 80 km  

Bald hinter Zwingenberg holen mich die Radler aus Heidelberg ein. Sie erwischen mich beim Fotografieren. Wir fahren kurz gemeinsam, dann streikt die Schaltung bei Annas Rad. Ich kurbele weiter. Hans meldet sich. Er fährt jetzt los, wir wollen uns um 14 Uhr in Heilbronn an der Kilianskirche treffen. Rückenwind schiebt mich, das werde ich bestimmt schaffen. Dann eine Serpentine vor Haßmersheim und Gegenwind. Die Ausschilderung gibt Rätsel auf. Ich fahre und fahre und fahre und immer noch sind 23 km bis Heilbronn zu lesen. Auf dem nächsten Schild sind es nur noch 19 km. Verstehe es wer will. 10 km vor meinem Ziel eine Brücke mit steiler Anfahrt. Ich will schon die Packtaschen abnehmen, da taucht ein Radler auf und hilft schieben. Ein anderer Radler erkennt auf den ersten Blick, dass ich mit einer Rohloff-Schaltung unterwegs bin.

Als ich in Heilbronn die Kilianskirche auf der Suche nach Hans umrunde, spricht mich eine ältere Frau an. Die üblichen Fragen. Hans hat mich längst entdeckt. Ein junges Mädchen fotografiert uns mit seinem Smartphone. Wir essen Brezeln und ab geht es Richtung Besigheim. Keine komplizierte Wegfindung mehr. In Kirchheim essen wir Eis. Hans macht sich bei den anderen Radlern unbeliebt. „Die Arme, soviel Gepäck!“ Eine Frau ist entrüstet. „Die Arme kommt schon so von der Ostsee!“ rufe ich zurück. Hans wird jetzt - genau wie Werner - kritisch beäugt. Ich aste mit fünf Taschen und zwei Säcken die Hügel hoch, Hans rollt ganz relaxt mit einer kleinen Tasche. Wenn Blicke töten könnten, wären die beiden schon nicht mehr. Wir amüsieren uns köstlich.

Nun lerne ich Gabi kennen, Hans Frau. Wir mögen uns auf Anhieb. Abends geht es zum Essen in die Altstadt. Ein Fachwerkhaus schöner als das andere.

Am Donnerstag fährt Hans mit mir zum Panoramaweg. Vom Weinberg aus gibt es traumhafte Ausblicke. Natürlich sind wir nicht ohne Kamera unterwegs. Als wir durch die Altstadt laufen, fängt es an zu regnen. Wir holen den Schlüssel von der Kirche, bestaunen den Schnitzaltar. Da der Regen nicht nachlässt, fahren wir nach Ludwigsburg und besichtigen das Schloss.

Da Gabi lange arbeitet, mache ich einen Kartoffelsalat nach Prignitzer Art. Dazu Grillfleisch, lecker.

Der Regen hat sich verzogen und das Abendlicht könnte schöner kaum sein. Wir ziehen zu dritt los mit Kameras und Stativ. Stehen oben auf einem Weinberg und genießen den Blick auf die Neckarschleife bei Mundelsheim. Dann geht es zu den Felsengärten. Beim letzten Licht erklimmen wir den Berg und steigen durch die Felsen wieder ab.

nach oben

 

TAG 22 - TAG 23

Freitag 28. Juni - Samstag 29. Juni

Besigheim - Heimerdingen (bei Gudrun und Burckhard ) - 37 km

Hans lernte ich im letzten Jahr auf einem Campingplatz in Ungarn kennen. Er war allein unterwegs und erfüllte sich mit der Donau-Tour seinen lange gehegten Traum. Die Chemie stimmte und die Interessen sowieso. Zumal ich mir gerade meinen Traum erfülle - solche Typen muss man bei dieser Gelegenheit unbedingt wiedersehen.

Hans bringt mich bis Bietigheim. Mein heutiges Ziel ist Heimerdingen. Dort wohnen meine Verwandten Burckhard und Gudrun. Ich freue mich auf die beiden, wir werden viel zu quatschen haben. In Bissingen fehlt die Ausschilderung. Ich rolle in den Ort in der Hoffnung auf einheimische Radler und siehe da, eine Frau mit Mountainbike. Sie kennt sich aus und beschreibt präzise den Weg durch einen Wald. Mit Kennerblick taxiert sie meine Reifen. Damit werde ich keine Probleme bekommen, auch wenn es matschig wird. Der Weg führt an einem Bach entlang. Als ich fotografiere, hält ein älteres Paar mit Wanderstöcken. Ich müsste über einen Buckel, dort soll ich schieben, beschwört mich die Frau. Sie weiß nicht, dass ich eine exakte Beschreibung habe, um den Buckel zu umfahren. Wie beschrieben endet der Waldweg an einem Parkplatz. Nach Markgröningen geht es stetig bergan. Auf dem Marktplatz belagern mich zwei Männer mit den üblichen Fragen. Burckhard meldet sich, er fährt jetzt los, kommt mir entgegen. Als ich die Kamera einpacken will, halten zwei junge Rennrad-Fahrerinnen und nehmen mich mit meiner Kamera auf. Solche Jugend lässt hoffen. Weiter geht es nach Schwieberdingen. Die Ausschilderung ist wieder mal mehrdeutig und ich frage mich durch. Eine Frau schickt mich zum Bahnhof, und genau von dort ruft jetzt Burkhard an. Nichts wie hin. Große Freude, denn Gudrun ist auch da. Die beiden winken wie verrückt, als sie mich entdecken. Die Anstiege nach Heimerdingen packe ich ohne Probleme. Hier ist mir noch nicht klar, welche Steigungen mich am Ende meiner Reise, in Frankreich, erwarten. Regis und Isabelle, unsere Freunde aus den Vogesen, haben sich per Mail gemeldet. Sie erwarten mich. Jetzt habe ich ein Ziel. 

Wir verleben zwei wunderbare Tage miteinander. Die beiden lassen es sich auch nicht nehmen, mich zu verwöhnen und meine Wäsche hängt bald auf der Leine. In ihrem Garten suchen wir nach essbaren Kräutern und stiefeln im Regen - gemeinsam unterm Regenschirm - nach Weissach zu den anderen Verwandten Franzi, Christel und Harald. Fahren nach Leonberg und kaufen Radkarten. Die beiden schlagen auch zu und planen sofort die nächste Tour. Radeln ist ansteckend. 

 

nach oben                                                                                                              zu TAG 24 bis 31


Datenschutzerklärung
Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!